Langzeit-EKG

Wozu dient die Untersuchung ?

Plötzliche Bewusstlosigkeit (Synkope), anfallsweise auftretende Schwäche- und Schwindelzustände (Präsynkopen) und häufig auftretende Episoden von Herzklopfen (Herzrasen, Herzstolpern) können eventuell durch eine 24 bis 48 Stunden dauernde kontinuierliche EKG-Registrierung, die auch als Holter-EKG bezeichnet wird, erklärt werden. Wenn Episoden sehr selten auftreten, werden sie häufig auch während einer 48-stündigen Aufzeichnungsperiode nicht registriert. Solche Episoden werden eher mit einem über einen langen Zeitraum, z.B. 2 bis 4 Wochen getragenen und vom Patienten selbst aktivierten oder implantierten Event- oder Loop-Rekorder untersucht.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt ?

Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Evtl. müssen aber bei Männern störende Brusthaare rasiert werden, die Haut wird mit Benzin entfettet. Danach werden Klebeelektroden auf die Brust geklebt und mit dem Rekorder verkabelt. Sie sollten ein enges T-Shirt tragen, um die Kabel leicht am Brustkorb zu fixieren. Duschen und Baden sind nicht erlaubt. Bis auf gelegentliche Pflasterallergien sind keine Nebenwirkungen der Untersuchung bekannt. Eine Terminvereinbarung ist in aller Regel erforderlich.

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