Langzeit-Blutdruckmessung

Wozu dient die Untersuchung?

Die Langzeitblutdruckmessung, auch als ambulantes Blutdruckmonitoring (ABDM) bezeichnet, ist inzwischen zum Goldstandard der Hochdruckdiagnostik geworden, weil der Sprechstundenblutdruck häufig zu hohe, selten auch nicht repräsentativ niedrige Werte ergibt. Anders als bei der ambulanten Blutdruck-Selbstmessung durch den Patienten werden auch Messwerte aus der Schlafphase gewonnen, welche wichtige zusätzliche Informationen erbringen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich, eine Terminvereinbarung ist aber in aller Regel nötig. Sie müssen für 24 Stunden eine Manschette am Oberarm sowie einen kleinen, leichten und leisen Rekorder tragen. Die Blutdruckmessung erfolgt automatisch tagsüber alle 15, nachts alle 30 Minuten. Informieren Sie uns, wenn Sie einen stark abweichenden Tag-Nacht-Rhythmus haben. Sie sollten einen völlig normalen Tagesablauf mit allen üblichen Aktivitäten einhalten. Duschen und Baden sind nicht erlaubt. Manche Patienten erleben die Blutdrucklangzeitmessung als sehr unkomfortabel und klagen besonders über eine Störung der Nachtruhe. Sie werden aber am nächsten Tag mit einer sehr eindrucksvollen Grafik entschädigt, die Ihnen den Verlauf Ihrer Blutdruckregulation im Tagesrhythmus zeigt.

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