Event- und Loop-Rekorder-EKG

Wozu dient die Untersuchung?

Selten auftretende Herzrhythmusstörungen, die mit der konventionellen Langzeit-EKG-Aufzeichnung nicht geklärt werden konnten, können einen längeren Kontrollzeitraum erforderlich machen. Hierzu werden die Patienten für 2 bis 4 Wochen mit einem EKG-Rekorder ausgestattet. Handelt es bei den Episoden um ungeklärte Bewusstlosigkeit, so muss der Loop-Rekorder mit Klebelektroden fest verkabelt werden. Nach Wiedererwachen aus der Bewusstlosigkeit wird der Rekorder aktiviert, wodurch ein in Grenzen frei programmierbares Aufzeichnungsfenster vor und nach dem Ereignis eingefroren wird. Die Analyse erfolgt computergestützt in unserer Praxis. Handelt es sich bei den zu analysierenden Ereignissen nicht um Bewusstlosigkeit, so ist ein fester Elektrodenanschluss nicht erforderlich. Der Patient aktiviert den Rekorder dann während des Ereignisses durch Auflegen der Geräteunterseite auf die Haut.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. In der Regel ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Die Gerätebenutzung ist, abhängig vom Rekordertyp, evtl. gewöhnungsbedürftig. Zögern Sie nicht uns zu sagen, wenn Sie die Handhabung noch nicht richtig verstanden haben. Es ist viel ärgerlicher, wenn ein Ereignis aufgetreten ist, wegen eines Bedienungsfehlers aber nicht aufgezeichnet oder gelöscht wurde.

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