Belastungs-EKG

Wozu dient die Untersuchung ?

Das Belastungs-EKG wird am häufigsten zur Klärung von Brustschmerzen unbekannter Ursache sowie zur Verlaufsbeobachtung bei Patienten mit bekannter koronarer Herzerkrankung durchgeführt, seltener zur Bestimmung der Belastungskapazität, bei Verdacht auf belastungsbedingte Herzrhythmusstörungen oder zur Kontrolle frequenzadaptierter Schrittmachersysteme. Bei erheblichen Veränderungen des Ruhe-EKG ist die Aussagekraft des Belastungs-EKG eingeschränkt. Dann sollte besser eine Stress-Echokardiographie oder eine Myokardszintigraphie durchgeführt werden.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt ?

Vor der Untersuchung sollten Sie 4 Stunden nicht essen und nicht rauchen. Tragen Sie lockere Kleidung und Sportschuhe. Einige Medikamente, wie Betablocker,  Kalziumantagonisten oder Nitropräparate, dürfen eventuell für 24 Stunden nicht eingenommen werden, da sie das Untersuchungsergebnis beeinflussen können. Wir benötigen deshalb immer Ihre aktuelle Medikamentenliste. Die Untersuchung ist nicht ohne Ihre engagierte Mitarbeit durchführbar, da Sie sich bis an Ihre Belastungsgrenze anstrengen müssen. Das Risiko der Untersuchung ist zwar relativ gering,  ein  Belastungs-EKG sollte aber nie bei ansonsten  völlig unbekannten Patienten („Zielauftrag“) durchgeführt werden.

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